Raja Ampat Tauchen, ein Tauchparadies. Entdecken Sie Biodiversity Nature Resort spektakuläres Korallenriff

Raja Ampat ist bekannt für seine vielfältigen Korallen- und Meerestierarten, von denen viele endemisch, also nur in der Region vorkommend, sind. Grund dafür ist die Lage im Korallendreieck, das etwa 75% aller Unterwasserlebewesen der Welt beheimatet. Das Biodiversity Nature Resort befindet sich in diesem Korallendreieck direkt neben der Dampier Straight – eine Meerenge mit den besten Tauch- und Schnorchelplätzen von Raja Ampat. 

 

Unser Vorteil in Biodiversity resort

Wir, ein Raja Ampat Tauchresort, das sich auf Ökotourismus spezialisiert, haben das Privileg, unser eigenes Hausriff direkt vor unserem Resort zu haben. Es ist perfekt sowohl für Anfänger, die ihre ersten Schnuppertauchgänge ausprobieren als auch für Taucher, die nach vielen Jahren ihre Unterwasserkenntnisse auffrischen möchten. Und natürlich ist es das perfekte Riff für Schnorchler, die mit ihrer Ausrüstung ein paar Schritte über den weißen Sandstrand in das kristallklare Wasser laufen möchten, um nur ein paar Meter von ihrem Cottage entfernt die Wunder des Ozeans zu genießen. 

 

 

Wobbegong Shark

Welche gewöhnlichen Meeresbewohner leben an unserem Hausriff?

Delfine

Eine der häufigsten Meeresbewohner, die es zu sehen gibt, kannst du sogar von Land aus beobachten. Egal ob du lieber in deiner Hängematte bei einem Buch entspannst oder in einem Sitzkissen deinen Cocktail schlürfst, wenn du aufs Meer hinausschaust, kannst du mit etwas Glück Delfine entdecken, die entlang des Hausriffs spielerisch ihre Runden drehen. 

Schwarzspitzenriffhai

Der nächste Bewohner befindet sich nur einen kleinen Schritt von unserem Steg entfernt: der Schwarzspitzenriffhai (engl. Black Tip Reef Shark, Carcharhinus melanopterus). Meist schwimmt er im Korallenriff auf und ab und lässt sich beim Tauchen oder Schnorcheln aus nächster Nähe beobachten. Die ausgewachsenen Tiere halten sich normalerweise in der Nähe des Abhangs auf, während die Jungen in der Nähe des Strandufers kleinere Fische jagen. Pass auf deine Zehen auf!

Epaulettenhai

Ein weiterer Hai an unserem Hausriff ist der Epaulettenhai (engl. Epaulette Shark; Hemiscyllium freycineti), eine Haigattung aus der Familie der Bambushaie. Mit viel Glück siehst du ihn tagsüber unter Korallen liegen, doch meist kommt er erst nachts zum Jagen heraus. Der beste Ort, um ihn zu suchen, ist direkt unter unserem Steg. Der Epaulettenhai scheint eher zu laufen, als zu schwimmen – daher wird er auch oft „Walking Shark“ genannt. Ein besonderes Erlebnis ist es, den Wanderhai in den Abendstunden beim Jagen in Flachwasser zu beobachten. Doch keine Sorge – er ist im Durchschnitt kürzer als ein Meter und stellt keine Bedrohung für den Menschen dar.

Echte Karettschildkröte

Schildkrötenliebhaber können die Echte Karettschildkröte (engl. Hawksbill Sea Turtle; Eretmochelys imbricata) meist beim Schorcheln am Hausriff entdecken. Karettschildkröten sind freundliche, entspannte Tiere. Sie ernähren sich von Schwammkorallen und mit etwas Glück kannst du sie sogar bis zu einer Stunde dabei beobachten. Karettschildkröten können den Atem zwischen 45 Minuten und einer Stunde anhalten, tauchen jedoch durchschnittlich alle 5 Minuten auf. Zum Schlafen liegen sie meist bewegungslos für 5 bis 7 Stunden unter eine Koralle. Die normale Lebensdauer von Karettschildkröten wird auf 30 bis 50 Jahre geschätzt. Die Karettschildkröte ist vom Aussterben bedroht und steht seit 1970 unter internationalem Schutz. 

Und viele mehr

Die häufigsten Fischarten, die du an unserem Hausriff finden wirst, sind der Langflossen-Fledermausfisch (engl. Long Batfish; Platax Teira), die Stachelmakrele (engl. Bigeye Kingfish; Caranx Sexfasciatus), das Silberflossenblatt (engl. Silver Mono; Monodactylus Argenteus), der violett gesäumte Papageienfisch (engl. Violet-lined Parrotfish; Scarus Globiceps), der Schwarzflecken-Kugelfisch (engl. Blackspotted Puffer; Arothron Nigropunctatus) und der Igelfisch (engl. Porcupinefish; Diodon Hystrix). Natürlich sind das nur einige Beispiele der zahlreichen verschiedenen Fischarten, die du zwischen den bunten Korallen entdecken wirst.

 

Meeresschildkröte

 

Welche ungewöhnlichen Meeresbewohner leben an unserem Hausriff?

Bunte Korallen und gewöhnliche Meerestiere machen unser Hausriff zu einem belebten Ort – perfekt für entdeckungsfreudige Taucher und Schnorchler. Einige Meeresbewohner besuchen uns jedoch nur von Zeit zu Zeit und mit etwas Glück wirst du einem oder mehreren von ihnen begegnen. 

Fransenteppichhai

Ein sehr bekannter Hai der Region ist der Fransenteppichhai (engl. Tasselled Wobbegong Shark; Eucrossorhinus dasypogon). Ihn wirst du meist beim Tauchen entdecken, da er sich vor allem von bodenlebenden Fischen ernährt und den Großteil seiner Zeit in der Nähe des Meeresbodens verbringt. Tagsüber versteckt er sich häufig unter Korallen und lässt nur seinen Kopf oder Schwanz hervorschauen. Am Hausriff haben wir einen bestimmten Platz, an dem der Wobbegong fotografiert und gefilmt werden kann. Meist ist der komplette Körper mit seinen einzigartigen Mustern sichtbar.

Riesenmuräne

Ein weiteres Tier, nach dem du Ausschau halten solltest, ist die Riesenmuräne (engl. Giant Moray; Gymnothrax javanicus), eine der größten Muränen, die es gibt. Wir haben das Glück, dass ein großes Mädchen an unserem Hausriff lebt. Die Riesenmuräne ist nicht so leicht zu entdecken, da sie sich zum Jagen gerne versteckt. Sie hat eine beeindruckende Größe und kann bis zu 3 Meter lang werden. Auch wenn sie etwas furchteinflößend aussieht, ist sie nicht aggressiv – solange du immer der Regel folgst, nichts unter Wasser zu berühren oder ein Lebewesen zu stören.

Seeschlange

Eine der spektakulärsten Meerestiere an unserem Hausriff ist die Seeschlange (engl. Coral Reef Snake; Hydrophiinae). Seeschlangen sind meist vollständig an ein Leben unter Wasser angepasst und verbringen dort den Großteil ihrer Zeit. Alle Seeschlangen haben paddelartige Schwänze. Außerdem haben viele von ihnen seitlich zusammengedrückte Körper und ähneln vom Aussehen her den Aalen. Im Gegensatz zu Fischen haben sie keine Kiemen und müssen regelmäßig auftauchen, um Luft zu holen – ähnlich wie Wale. Ein wahrer Genuss, ihr zuzuschauen – wenn du das Glück hast, eine zu entdecken! 

Und viele mehr

Ein außergewöhnlicher, aber nicht seltener Gast ist der Mobularochen (engl. Mobula Ray; Genus). Er gehört, ebenso wie der Mantarochen, zur Gattung der Teufelsrochen und wird aus diesem Grund oft mit einem Manta verwechselt. Am frühen Morgen oder späten Nachmittag können sie beim Springen aus dem Wasser gesichtet werden. Es ist immer noch unklar, aus welchen Gründen, doch eine der bekanntesten Theorien ist, dass sie aus einem sozialen Aspekt springen. Teufelsrochen ernähren sich vom Plankton knapp unter der Wasseroberfläche, schaue deswegen beim Schnorcheln immer wieder ins Blaue – vielleicht wirst du eine Schule entdecken.

Raja Ampat Tauchen, ein Wunder der Natur

Und ab und zu passiert etwas, das uns die einzigartige Schönheit der Natur erkennen lässt. Derzeit findet an unserem Hausriff im Biodiversity Nature Resort ein spektakuläres natürliches Ereignis statt, das in dieser Art das letzte Mal vor ungefähr drei Jahren beobachtet wurde. Wir haben einen Schwarm Großflossen-Riffkalmar (engl. Big Fin Reef Squid; Sepioteuthis Lessoniana), der sich gerade fortpflanzt. Besonders faszinierend ist die Fortpflanzung selbst und welche Raubtiere sich davon angezogen fühlen. 

 

Entdecken Sie die Kuriositäten die unsere Riffkalmar

Zum Beobachten der Tiere ist es von Vorteil, einige Hintergründe über den Fortpflanzungszyklus der Tintenfische zu verstehen. Männliche Tintenfische speichern Spermapakete, sogenannte Spermatophoren, in speziellen langen Armen, die während der Paarungszeit von nur 15 Sekunden in den Mantel des Weibchens eindringen. Nach der Paarung von Männchen und Weibchen legt der weibliche Tintenfisch die Eier in längliche gelatineartige Taschen ab. Da Tintenfische normalerweise Teil eines Schwarms sind, werden die Eier mit vielen anderen Taschen abgelegt und am Meeresboden verankert. In unserem Fall hat unser Tintenfischschwarm die Hirschgeweihkoralle (engl. Staghorn Coral) als Anker gewählt. Die nebeneinander liegenden Eiertaschen wirken wie eine Blume. 

Ein Wunder unter dem Meer

Das Eierlegen sieht folgendermaßen aus: Die Tintenfische schweben etwa 2 Meter über den Eiern in Formation, jeweils eine Körperlänge voneinander entfernt. Die Bewegungen sind koordiniert und die Gruppe bewegt sich vor und zurück. Ein kleiner weiblicher Tintenfisch löst sich von der Gruppe und bewegt sich auf die Eier zu. Sie wird sofort von einem größeren männlichen Tintenfisch begleitet, der sich ein paar Millimeter schräg hinter ihr hält, während sie ihre Eier legt. Er bleibt auf schützende Weise zwischen ihr und der Gruppe.

Wenn sich ihr ein anderer Tintenfisch der Gruppe nähert, macht das Männchen abblockende Bewegungen und dunkle Farbe pulsiert über seinen Körper. Auch das Weibchen ändert seine Farbe von transparent zu goldbraun, wenn es die Eier legt. Sobald das Weibchen fertig ist, bewegt sich das Paar zurück zur Gruppe und ein anderes Paar wiederholt den gleichen Vorgang. Nachdem ein paar Weibchen ihre Eier gelegt haben, bewegt sich die ganze Gruppe 2 Meter vom Cluster weg und wartet 5 Minuten, bevor sie den Vorgang wiederholt.

Während des Geschehens umkreisen viele Schwarzspitzenriffhaie (Carcharhinus melanopterus) die Tintenfische, da diese ungeschützt und beschäftigt sind. Die Haie nutzen dies zu ihrem Vorteil, denn die Tintenfische sind leichte Beute für sie. Auch Schildkröten kommen angeschwommen und fressen die Eier, ohne darauf zu achten, dass die Tintenfische immer noch Eier legen. Auch wenn es traurig zu sehen ist, ist es die Natur. 

 

 

Ein erstaunliches Naturereignis, das nur einen Schritt von unserem Resort entfernt ist. Der Ozean hält viele Naturwunder wie diese bereit. Alles, was du tun musst, ist innezuhalten und zu beobachten. Beginne deinen Schnorchel- oder Tauchurlaub direkt an unserem Hausriff!